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Verkehr

24. Sept. 2026

Reisethrombose vorbeugen: So bleiben Sie auf langen Reisen fit

Lange Reisen, ob im Flugzeug oder Auto, bergen ein erhöhtes Risiko für Reisethrombosen. Doch mit einfachen Maßnahmen lässt sich dieses Risiko erheblich minimieren. Regelmäßige Bewegung ist dabei der Schlüssel, insbesondere für jene, die über längere Zeiträume sitzen müssen. Die Einhaltung präventiver Schritte und gegebenenfalls medizinische Beratung können dazu beitragen, die Reise ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen zu genießen und Spätfolgen zu vermeiden.

Präventive Maßnahmen gegen Thrombose auf Reisen

Die Vermeidung einer Reisethrombose auf langen Fahrten oder Flügen erfordert proaktives Handeln. Selbst für gesunde Menschen ist es ratsam, die Beine regelmäßig zu bewegen. Experten empfehlen einfache Übungen wie das Kreisen der Füße, das Anspannen der Waden oder das Anziehen und Strecken der Fußspitzen. Kurze Spaziergänge im Flugzeuggagang oder während einer Pause auf dem Rastplatz können ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten. Diese Maßnahmen fördern die Durchblutung und verhindern eine Stagnation des Blutes in den Beinvenen, die das Risiko der Gerinnselbildung erhöht.

Für Personen, die anfällig für Reisethrombosen sind, wie solche mit einer Vorgeschichte venöser Thromboembolien, Krebserkrankungen, Adipositas, Schwangerschaft, höherem Alter oder eingeschränkter Mobilität, sind diese Vorsichtsmaßnahmen von noch größerer Bedeutung. In solchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, Kompressionsstrümpfe zu tragen, die den Blutfluss unterstützen. Es ist entscheidend, vor der Reise ärztlichen Rat einzuholen, um eine individuelle Risikobewertung vorzunehmen und gegebenenfalls weitere Schritte zu besprechen. Gerinnungshemmende Medikamente sollten nur nach Absprache mit einem Arzt eingenommen werden, da sie nicht als Standardlösung gelten.

Risikofaktoren und Erkennung einer Reisethrombose

Das sogenannte „reiseassoziierte Thromboserisiko“ wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Neben den bereits genannten Vorerkrankungen oder Lebensumständen zählen auch eine erhöhte Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln und eine familiäre Vorbelastung zu den Risikofaktoren. Besonders kritisch sind ununterbrochene Sitzphasen von mehr als vier bis sechs Stunden, da hier die Gefahr einer Thrombose signifikant ansteigt. Das lange Sitzen führt zu einer Verlangsamung des Blutflusses, was die Bildung von Blutgerinnseln begünstigen kann. Daher ist es umso wichtiger, aktiv Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Symptome einer Reisethrombose können während oder auch noch Wochen nach der Reise auftreten. Dazu gehören einseitige Beinschwellungen, Wadenschmerzen, Atemnot, Brustschmerzen oder ein plötzlicher Leistungsabfall. Bei Auftreten dieser Anzeichen ist eine sofortige medizinische Abklärung unerlässlich, um schwerwiegende Komplikationen wie eine Lungenembolie zu verhindern. Reisende sollten sich der Risiken bewusst sein und im Zweifelsfall stets professionellen medizinischen Rat einholen, um ihre Gesundheit auf Reisen zu schützen und mögliche Notfälle frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.