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Verkehr

5. Okt. 2026

Stauprognose: Herbstferien & Baustellen füllen Autobahnen

Die kommende Reisewelle zu Beginn der Herbstferien, gepaart mit einer Vielzahl von Baustellen und zusätzlichen Veranstaltungen, wird die Geduld der Autofahrer auf eine harte Probe stellen. Eine detaillierte Übersicht über die zu erwartenden Verkehrsbehinderungen auf deutschen, österreichischen und Schweizer Autobahnen bietet dieser Artikel.

Vorbereitung ist alles: Geduld und Planung sind am kommenden Wochenende auf den Straßen unverzichtbar.

Verkehrsaufkommen am Wochenende: Die Ursachen für volle Autobahnen

Das kommende Wochenende, vom 9. bis 11. Oktober, verspricht eine hohe Verkehrsdichte auf den Autobahnen. Dies liegt primär am Beginn der Herbstferien in Bundesländern wie Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Der Auto Club Europa (ACE) warnt explizit vor einem 'Herbstreiseverkehr mit Staugefahr'. Autofahrer müssen sich auf längere Fahrzeiten und mögliche Stillstände einstellen, da viele Reisende gleichzeitig in den Urlaub starten.

Reiseziele und regionale Besonderheiten: Wo der Verkehr besonders zäh sein wird

Besonders stark betroffen sind die Hauptreiserouten in Richtung der Alpen sowie in südliche Reiseziele. Aber auch die Wege zu den Küsten von Nord- und Ostsee werden phasenweise ein hohes Verkehrsaufkommen aufweisen. Hinzu kommt der sogenannte Ausflugsverkehr, der bei schönem Wetter die Nebenstraßen zusätzlich beansprucht. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag ist am Nachmittag und Abend mit intensivem Rückreiseverkehr zu rechnen.

Baustellen und Veranstaltungen: Zusätzliche Herausforderungen auf den Straßen

Neben den Ferienreisenden tragen auch geplante Vollsperrungen und über 1.100 Baustellen auf deutschen Autobahnen (laut ADAC) erheblich zu den Verkehrsbehinderungen bei. Regionale Großveranstaltungen, wie das DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring oder das Ende des Cannstatter Wasen in Stuttgart, ziehen zusätzliche Besucherströme an und führen zu weiteren Engpässen. Auch herbstliche Wetterlagen mit Nebel in den Morgen- und Abendstunden können die Sicht beeinträchtigen und den Verkehrsfluss weiter verlangsamen. Der ADAC prognostiziert ebenfalls viele Staus, erwartet jedoch ein insgesamt geringeres Verkehrsaufkommen als während der Sommerferien.

Prognose für die einzelnen Reisetage: Wann es besonders voll wird

Am Freitagnachmittag füllen Pendel- und Feierabendverkehr die Autobahnen, verstärkt durch Urlauber, die direkt nach Arbeit oder Schule abreisen. Zwischen 13:00 und 20:00 Uhr muss mit Staus und längeren Fahrzeiten gerechnet werden. Der Samstagvormittag ist auf den Anreiserouten besonders voll, während sich der Verkehr am Nachmittag auf die Rückreiserouten verlagert, da er ein klassischer An- und Abreisetag ist. Am Sonntag ist, insbesondere bei gutem Wetter, mit viel Ausflugsverkehr in Naherholungsgebieten zu rechnen, wobei die klassischen Heimreiserouten der Autobahnen ab dem Nachmittag sehr voll sein werden.

Hotspots auf deutschen Autobahnen: Diese Strecken sind betroffen

Zwischen Freitag und Sonntag erwarten der ACE und der ADAC in allen Ballungsräumen, auf den Zufahrtsstraßen zu den deutschen Küsten sowie auf folgenden Autobahnen vermehrten Verkehr und Staus in beide Richtungen: A1, A2, A3, A4, A5, A6, A7, A8, A9, A10, A12, A13, A44, A45, A61, A81, A93, A95 und der A99 Münchner Autobahnring. Reisende sollten sich auf diesen Strecken auf erhebliche Verzögerungen einstellen.

Internationale Reiserouten: Verkehrslage in Österreich und der Schweiz

Auch im Ausland müssen Reisende mit Behinderungen rechnen, insbesondere auf den Transitrouten in Österreich und der Schweiz sowie auf den Zufahrten zu Tourismusgebieten. In Österreich sind laut ADAC vor allem die A1 (Westautobahn), A9 (Pyhrnautobahn), A10 (Tauernautobahn), A11 (Karawankenautobahn), A12 (Inntalautobahn), A13 (Brennerautobahn), A14 (Rheintalautobahn), B179 (Fernpass) und B197 (Arlberg Bundesstraße) staugefährdet. In der Schweiz sind die A1 (Bern - Zürich - St. Margrethen), die A2 (Gotthard-Route), die A3 (Basel - Zürich - Chur) und die A13 (San-Bernardino-Route) betroffen.