27. Aug. 2026
Natürliche Hilfe bei Sodbrennen: Fünf wirksame Hausmittel gegen Refluxbeschwerden
Natürliche Lösungen gegen Sodbrennen: Ihr Weg zu Wohlbefinden
Die Bedeutung des Speichelflusses: Kaugummi als Soforthilfe bei Reflux
Wenn sich unerwartet Sodbrennen bemerkbar macht, kann ein Kaugummi schnell Abhilfe schaffen. Das Kauen stimuliert die Speichelproduktion, und da Speichel eine leicht basische Eigenschaft besitzt, ist er in der Lage, überschüssige Magensäure in der Speiseröhre zu neutralisieren. Dies bietet eine willkommene Erleichterung bei Refluxsymptomen. Allerdings sollte man auf Kaugummis mit intensivem Pfefferminzgeschmack verzichten, da das darin enthaltene Menthol den unteren Schließmuskel der Speiseröhre entspannen und die Beschwerden möglicherweise verschlimmern könnte.
Mandeln: Ein schmackhafter Verbündeter gegen Säure
Müssen Sie mit Sodbrennen kämpfen, können Mandeln eine überraschend wirksame Lösung sein. Wenn Sie vier bis fünf ungesalzene und ungesüßte Mandeln langsam und gründlich kauen, entsteht ein Brei. Dieser Brei ist in der Lage, überschüssige Magensäure in der Speiseröhre zu binden und sie zurück in den Magen zu befördern. Ein einfacher, natürlicher Snack, der schnell Linderung verschaffen kann.
Leinsamen-Aufguss: Die schützende Kraft der Natur
Ein Klassiker unter den Hausmitteln gegen Sodbrennen ist der Leinsamen-Aufguss. Besonders die helle Variante, der Goldleinsamen, ist reich an Schleimstoffen. Diese Schleimstoffe legen sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhäute von Speiseröhre und Magen, wodurch sie vor der aggressiven Magensäure geschützt werden. Die Zubereitung ist einfach: Einen Esslöffel geschrotete Leinsamen mit 200 ml kochendem Wasser übergießen, 20 Minuten quellen lassen und anschließend durch ein Sieb abseihen. Der so gewonnene Schleim kann über den Tag verteilt schluckweise getrunken werden.
Kartoffelsaft: Natürlicher Schutz mit Vorsicht
Ähnlich wie Leinsamen enthält auch Kartoffelsaft Schleimstoffe, die die Schleimhäute effektiv schützen können. Zudem hilft er, überschüssige Magensäure zu neutralisieren. Kartoffelsaft ist in Reformhäusern und Apotheken erhältlich. Wer ihn selbst zubereiten möchte, sollte Vorsicht walten lassen: Grüne Stellen an den Kartoffeln müssen großzügig entfernt werden, da sie Solanin, einen giftigen Stoff, enthalten können, der Magen-Darm-Beschwerden verursachen kann.
Eibischwurzeltee: Wohltuende Schleimstoffe, kalt zubereitet
Eibischwurzeltee ist ein weiteres bewährtes Hausmittel, das reich an schützenden Schleimstoffen ist. Seine Besonderheit liegt in der Zubereitung: Da die Eibischwurzel hitzeempfindlich ist, wird sie mit kaltem Wasser aufgegossen. Für eine Tasse Tee werden zwei Teelöffel Eibischwurzel mit 150 Millilitern kaltem Wasser vermischt. Nach ein- bis zweistündigem Ziehen, währenddessen die Mischung gelegentlich umgerührt wird, kann die Wurzel abgesiebt und der wohltuende Tee getrunken werden.
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