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Verkehr

14. Sept. 2026

Münchner Flughafen revolutioniert Sicherheitskontrollen: Ende der 100-Milliliter-Regel

Der Münchner Flughafen führt eine bahnbrechende Neuerung bei den Sicherheitskontrollen ein: Die seit langem bestehende 100-Milliliter-Regel für Flüssigkeiten im Handgepäck wird komplett abgeschafft. Diese Änderung ist auf die flächendeckende Implementierung modernster Computertomographie (CT)-Technologie zurückzuführen, die nicht nur den Reisekomfort erheblich steigert, sondern auch die Effizienz der Kontrollprozesse maßgeblich verbessert. Mit einer Investition von etwa 45 Millionen Euro positioniert sich der Flughafen München als Vorreiter in der modernen Flughafensicherheit und setzt neue Maßstäbe für das Flugerlebnis der Passagiere.

Sicherheitskontrolle der Zukunft: Mühelos durch die Kontrolle

Neues Zeitalter der Handgepäckkontrolle am Münchner Flughafen

Ab Freitag, dem 18. September, wird am Flughafen München eine wichtige Neuerung eingeführt: An allen Sicherheitskontrollspuren dürfen Passagiere fortan Flüssigkeiten in Behältern von bis zu zwei Litern Fassungsvermögen in ihrem Handgepäck mitführen. Dies verkündete das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und markiert das Ende der bisherigen 100-Milliliter-Beschränkung.

Technologischer Fortschritt: Computertomographen im Einsatz

Die Grundlage für diese wegweisende Änderung ist die umfassende Einführung von modernen Computertomographen (CT) für die Gepäckkontrolle. Bislang waren diese fortschrittlichen CT-Scanner am Münchner Flughafen lediglich an ausgewählten Kontrollpunkten in Terminal 1 und 2 verfügbar. Dort konnten Reisende schon länger bis zu zwei Liter Flüssigkeit im Handgepäck mitführen. Der Freistaat Bayern hat rund 45 Millionen Euro in die schrittweise Modernisierung der Sicherheitskontrollen mit CT-Technologie investiert, um den laufenden Betrieb nicht zu beeinträchtigen.

Vorteile für Reisende und Effizienzsteigerung

An den mit CT-Scannern ausgestatteten Kontrollspuren können große Wasserflaschen, Gels und Cremes bis zu zwei Liter im Handgepäck verbleiben. Auch elektronische Geräte wie Laptops müssen nicht mehr separat ausgepackt werden. Dies führt nicht nur zu einem deutlich erhöhten Komfort für die Passagiere, sondern beschleunigt auch die gesamten Kontrollabläufe erheblich.

Blick über München hinaus: CT-Scanner in weiteren Flughäfen

Auch an anderen großen deutschen Flughäfen, wie beispielsweise in Frankfurt und Berlin, sind bereits teilweise CT-Scanner in Betrieb. Der Flughafen Nürnberg in Bayern ist sogar schon komplett auf diese moderne Technologie umgestellt. Dies zeigt einen allgemeinen Trend in der Luftfahrtbranche hin zu effizienteren und passagierfreundlicheren Sicherheitskontrollen.

Die alte Regel bleibt bestehen, wo CT-Technik fehlt

In Sicherheitskontrollen, die noch nicht mit Computertomographen ausgestattet sind, gilt weiterhin die bekannte 100-Milliliter-Regelung. Flüssigkeiten müssen dort in maximal 100-Milliliter-Behältern in einem wiederverschließbaren, transparenten Plastikbeutel mit einem Maximalvolumen von einem Liter transportiert werden. Elektronische Geräte müssen weiterhin einzeln in die Gepäckwanne gelegt werden.

Information ist entscheidend: Vorabinformation für Reisende

Reisenden wird empfohlen, sich vor ihrem Abflug auf der Website ihres jeweiligen Abflughafens zu informieren, ob und in welchen Terminals CT-Scanner an den Sicherheitskontrollen installiert sind, um Unsicherheiten zu vermeiden und sich optimal auf ihre Reise vorzubereiten.